• Kulturprojekt Marstall  

    Ein Solitär für die Kunst Der Entwurf nimmt die städtebaulichen Grundzüge des Bebauungsplanes auf  und fügt der Stadt einen weiteren kulturellen Baustein ein. Die solitäre Stellung des Klenzebaus wird erhalten. Das historische Marstallgebäude mit Konzertsaal wird durch zwei Baukörper ergänzt, die über ein gläsernes Foyer mit diesem verbunden sind. Das Gebäude des Marstalltheaters bildet eine klare Platzkante zu dem kleinen nördlichen Platz an der Marstallstraße und erhält somit eine eigene Präsenz neben dem Konzertsaal. Die Haupterschließung des Konzertsaales erfolgt klar über den Marstallplatz. Das gläserne Foyer umschließt den Saal und wird am Platz sichtbar gemacht. Bei Veranstaltungen wird die historische Fassade und das neue Theatergebäude zum eindrucksvollen Erlebnis für die Besucher. Gleichzeitig kann dieser Bereich für die Öffentlichkeit geöffnet werden und schafft somit die angestrebte städtebauliche Durchlässigkeit sowie Raum für vielfältige kulturelle Nutzungen. (Ausstellungen, Empfänge usw…) Die Funktionsbereiche sind klar strukturiert. Der Konzertsaal ist mit dem Künstlerbereich im Untergeschoss verbunden. Das Theater mit Werkstätten, Büros und Nebenräumen in einem Solitär geplant. Die Anlieferung liegt ebenerdig im nördlichen Bereich des Ensembles. Die Tiefgarage wird über die bereits vorhandene TG – Zufahrt im nördlichen Nachbargebäude erschlossen. Die Fassaden spiegeln die Wertigkeiten der Gebäude wider. Der historische Klenzebau wird in Struktur und Fassade unverändert erhalten. Das Theater erhält durch Lage, Form und Material eine unverkennbare Identität und Adresse.

    Auslober: Staatliches Bauamt München I

    Standort: Marstallplatz, München

    Wettbewerb: 2007

    Entwurf: Aika Schluchtmann

    Team: Martina Seehaus, Mario Rados,


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